Hahnemann, der"Entdecker" der homöopathischen Therapie sagte einst, Gleiches mit Ähnlichem behandeln. Dies hat Gültigkeit bis heute. Nur die Gewichtung der Symptome hat sich verschoben. Es erfolgte eine Weiterentwicklung der Mittel und Symptome bis heute. Bei Hahnemann lag die Relevanz der Symptome auf den körperlichen Bereichen. Heute arbeiten viele Homöopathen mit den psychischen Aspekten.
In einer sich ständig wandelnden Zeit und dem immer stärkeren Druck im beruflichen und privaten Bereich, haben vor allem die psychosomatischen und psychischen Erkrankungen eklatant zugenommen. Die Behandlung dieser Erkrankungen ist der Schwerpunkt meiner Praxisarbeit.
Homöopathische Mittel werden aufgrund der umfassenden Wirkungsweise und nicht aufgrund schulmedizinischer Diagnosen verabreicht.
Man darf jedoch nicht davon ausgehen, gerade bei chronischen Erkrankungen, dass ein Leidensweg nach einer einzigen Gabe eines homöopathischen Mittels und das Martyrium beendet ist.
Als lebendige Wesen unterliegen wir ständigen Veränderungen. Immer zu gibt es neue Herausforderungen in unserem Leben, die wir meistern müssen. Die Homöopathie ist ein Wegbegleiter, mit der der Körper und die Psyche die Störungen schneller und leichter überwindet, die die Selbstheilungskräfte motiviert und unterstützt werden.
Daher ist das Verhältnis Behandler/Patient in der Homöopathie auch ein anderes als in der Schulmedizin und die Person des Behandlers sowie des Patienten hat großen Einfluss auf den Verlauf der Behandlung. Denn nur ein Patient, der Vertrauen hat, sich als eigenständiges Individuum sieht und nicht als Diagnose und auch den Homöopathen als Wegbegleiter annimmt, gibt die nötigen, wichtigen Informationen zur passenden Mittelfindung.
Unter diesen Voraussetzungen kann sich der Mensch dann auf seinen persönlichen Heilungsweg begeben.